Soziokulturelles Zentrum "Die VILLA"
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Ein Königreich für eine Fußbodenheizung
vom 20. Januar 2010

Die unglaubliche Geschichte einer Drogendealerkarriere zeigt unser Theaterprojekt DramaVision am 23./24. Januar und 5./6./11. Februar 2010 im Dachtheater des Haus Steinstraße.

Noch so ein Theaterstück über Drogen? Nein - in einer ultimativen Theatershow zeigt die Theatergruppe DramaVision die unglaubliche Geschichte eines Drogendealers bis zum Crash!

Hauptfigur ist Tom, der sich vom ehrgeizigen Sportler zu einem ebenso ehrgeizigen Händler begehrter Substanzen entwickelt, Party, Stress und Kollaps mit inbegriffen. Im Mittelpunkt steht dabei ein weißes, glitzerndes Pulver, das während einerberauschenden Fahrt nach Tschechien besorgt wird und die Grundlage seines geschäftlichen Erfolgs bildet: Crystal, das die Träume Toms zu erfüllenscheint, bis hin zur eigenen Wohnung mit Fußbodenheizung. Basierend auf einer realen Leipziger Biografie wird die Welt des Drogenmilieus nicht nurhart und schonungslos dargestellt, sondern auch mit einem ironischen Blick auf die Charaktere, die sich in diesem Milieu tummeln. Wer sagt denn, dass Dealen keinen Spaß macht?

Dokumentarisches Theater DramaVision

DramaVision ist eine offene und freie Theatergruppe in Leipzig mit einer besonderen Vision vom Drama: Jeder kann Theater machen, wenn er waszu erzählen hat! Das Ensemble besteht bis jetzt aus 15 Spielern und jeder Menge freiwilligen Helfern. Unter der Leitung von Matthias Schluttig entwickelt DramaVision Theaterstücke selbst: Von der Idee über szenische Improvisationen, bis hin zur Erarbeitung eines dramatischen Textes entstehen auf diese Weise spannende Geschichten für die Bühne, die oftmals den Leipziger Alltag reflektieren. Ermöglicht wird diese Arbeit vom Soziokulturellen Zentrum "Die VILLA."

Das Stück “Ein Königreich für eine Fußbodenheizung” folgt dem Konzept des Dokumentarischen Theaters. Als Rohmaterial dient dabei die reale Biografie eines Leipziger Drogendealers, dessen Geschichte bearbeitet, reflektiert und zur Aufführung gebracht wird. Angestrebt wird dabei nicht ein naturalistisches Abbild der Wirklichkeit. Im Prozess der kreativen Auseinandersetzung mit dem realen Stoff wird ein besonderer Zugang zu einer Biografie hergestellt, der über das Authentische hinausgeht und sich moralischen Fragestellungen nicht verschließt.



















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letzte Änderung: 20. Januar 2010 / OLI © GetaMedia, 2004 - 2007